Das kältebeständige Gummiförderband QBF gewährleistet einen stabilen Materialtransport auch bei extremen Kältebedingungen.
Wer auf Baustellen in eisiger Kälte mit Standardriemen arbeitet, kennt die üblichen Probleme: Gummi wird bei niedrigen Temperaturen hart, reißt und verliert seine Elastizität. Diese Mängel verursachen ungeplante Ausfallzeiten, höhere Reparaturkosten und potenzielle Sicherheitsrisiken.
Unsere speziell entwickelte, kältebeständige Gummibeschichtung löst diese Probleme vor Ort. Die spezielle Gummimischung behält ihre Flexibilität, Zugfestigkeit und Verschleißfestigkeit auch bei tiefen Minusgraden. Sie ist eine wichtige Komponente für Förderanlagen in dauerhaft kalten Umgebungen.
Wir verwenden nicht einfach nur Standardgummi mit geringfügigen Anpassungen. Jeder kältebeständige Riemen wird aus speziell entwickelten, im eigenen Haus gemischten Gummimischungen hergestellt.
Viele Anbieter reduzieren einfach die Härte des Gummis und bezeichnen ihre Riemen dann als „kältebeständig“. Diese billigen Alternativen werden nach wenigen Wochen bei anhaltenden Minustemperaturen spröde. Unsere Rezeptur hingegen gewährleistet eine gleichbleibende Leistung auch bei wiederholten Frost-Tau-Wechseln, wie sie in Bergwerken und Häfen im Freien häufig vorkommen.
Entspricht dem Industriestandard HG/T 3647 2014
| Parameter | Note H | Note D | Klasse L |
| Zugfestigkeit (MPa) | 24 | 18 | 15 |
| Bruchdehnung (%) | 450 | 400 | 350 |
| Alterungstest (70 °C, 7 Tage) Änderung der Zugfestigkeit in % | ±25 | ±25 | ±25 |
| Alterungstest (70 °C, 7 Tage) Änderung der Bruchdehnung in % | ±25 | ±25 | ±25 |
| Abriebverlust mm³ | 120 | 100 | 200 |
| Zugfestigkeit Kältebeständigkeitskoeffizient mm³ C1 (-45℃) | 0.3 | ||
| Zugfestigkeit Kältebeständigkeitskoeffizient mm³ C2 (-50℃) | 0.2 | ||
| Änderung der Zugfestigkeit % C1 (-45℃) | ±20 | ||
| Änderung der Zugfestigkeit % C2 (-50℃) | ±25 | ||
| Änderung der Bruchdehnung % C1 (-45℃) | ±20 | ||
| Änderung der Bruchdehnung % C2 (-50℃) | ±30 | ||
Bitte bedenken Sie folgende Punkte, bevor Sie Ihre Anfrage absenden:
Hinweis: Der Windchill-Effekt ist wichtig! Bei starkem, kaltem Wind an Ihrem Standort empfehlen wir Ihnen, für eine längere Lebensdauer auf eine kältere Klasse aufzurüsten.
Die Lebensdauer des Riemens hängt stark von der Belastung, der Materialschärfe, der Aufprallkraft und der tatsächlichen minimalen Betriebstemperatur ab.
Bei Betrieb innerhalb des vorgesehenen Temperaturbereichs und bei korrekter Installation und Wartung:
Wird der Riemen unterhalb seiner Nennminimumtemperatur betrieben, verkürzt sich seine Lebensdauer drastisch und es kann zu unerwarteten Rissbildungen kommen.
Q1Welche Karkassentypen von Riemen passen zu dieser kältebeständigen Gummibeschichtung?
A: Unsere kältebeständigen Abdeckungen sind mit vielen Karkassenkonstruktionen kompatibel: textilverstärktes Multitrans, Sempercord, Stahlseil-Metalcord und Metaltrans, Autostable und reißfeste Ripstop-Gürtel. Teilen Sie uns Ihre gewünschte Gurtfestigkeit mit, und wir erstellen Ihnen einen passenden Vorschlag.
Q2Welche Branchen bestellen am häufigsten kältebeständige Förderbänder?
A: Die Käufer kommen hauptsächlich aus Tagebauen, Hafenterminals in hohen Breitengraden, Kraftwerken, Steinbrüchen und Mineralverarbeitungsanlagen in kalten Klimazonen.
Q3Beeinflusst der Windchill die Leistung kältebeständiger Förderbänder?
A: Ja. Durch den Windchill-Effekt sinkt die tatsächliche Oberflächentemperatur des Gürtels deutlich unter den Messwert des Luftthermometers. Für windige, kalte und exponierte Standorte empfehlen wir oft die Schutzklasse C2, selbst wenn die lokal gemessene Tiefsttemperatur nur 42 °C beträgt.
Q4Sind kältebeständige Gürtel auch bei heißem Sommerwetter einsetzbar?
A: Ja. Sowohl die C1- als auch die C2-Klasse funktionieren einwandfrei bis +45 °C. Sie bewältigen große saisonale Temperaturschwankungen, was ideal für Regionen mit eisigen Wintern und heißen Sommern ist.
Q5Welche Testmethoden verwenden Sie zur Bestimmung der Kältebeständigkeit?
A: Unser Labor führt für jede Charge eine Zugfestigkeitsprüfung gemäß der Norm HG/T 3647:2014 durch. Prüfberichte können für Ausschreibungs- oder Projektprüfungen bereitgestellt werden.
1. Halten Sie die Lauffläche des Riemens frei von Eis- und Schneeablagerungen. Dickes Eis erhöht die Belastung und beschleunigt die Materialermüdung des Gummis.
2. Überprüfen Sie die Gummioberfläche der Abdeckung während der kalten Jahreszeit regelmäßig auf kleinste Risse. Eine frühzeitige Inspektion verhindert ein plötzliches Reißen des Riemens.
3. Die Ausrichtung von Riemenscheibe und Rolle muss korrekt eingestellt werden. Eine Fehlausrichtung erzeugt zusätzliche Spannungen und beschleunigt die Rissbildung bei Kälte.
4. Verwenden Sie keine aggressiven chemischen Lösungsmittel auf der kältebeständigen Gummibeschichtung. Lösungsmittel beeinträchtigen die Tieftemperatureigenschaften des Gummis.
30. Oktober 2026
29. Oktober 2026
20. Oktober 2026