„Der Transport von Schüttgut über lange Strecken ist eine Belastung für die Ausrüstung – und noch belastender für die Energiekosten. Das ST-E Cords Förderband ist genau dafür konzipiert: für hohe Lasten, Dauerbetrieb und Standorte, an denen die Energiekosten eine Rolle spielen. Es ist kein Förderband für kurze Strecken. Wir haben es speziell für lange Überlandtransporte entwickelt, mit geringerem Rollwiderstand dank der Deckgummierung und einem leichteren Karkassengewebe, das dennoch hohen Spannungen standhält.“
Reduzierter Systemenergieverbrauch
Zwei Faktoren tragen hier zur Energieeinsparung bei. Erstens sinkt die Verformung durch die Einbuchtung um 30–60 % im Vergleich zu herkömmlichen Förderbändern. Zweitens reduziert die Deckgummierung den Verlustwinkel um 20 %. Zusammengenommen ergibt sich dadurch eine messbar geringere Reibungsreibung entlang des gesamten Förderbandes. Bei einer 10 km langen Förderstrecke macht sich dieser Unterschied in der monatlichen Stromrechnung bemerkbar – und nicht nur in den technischen Daten.
Verbesserte Lebensdauer des Gummis an der Abdeckung
Wir haben im Labor Abriebtests mit Standard-Stahlseilförderbändern durchgeführt. Die Deckschicht des ST-E-Seilförderbandes schnitt dabei 50 % besser ab. Das bedeutet in der Praxis: Scharfes Erz, herabfallende Steine und ständiges Abkratzen führen nicht zu einem so schnellen Verschleiß. Weniger Deckschichtverschleiß bedeutet eine längere Lebensdauer des Förderbandes – insbesondere bei Förderanlagen für abrasive Materialien.
Durchstoßfestigkeit und zuverlässige Muldenbildung
Ein Förderband, das nicht richtig läuft, führt zu Materialverlust – reine Verschwendung. Das ST-E Cords Förderband läuft optimal durch die Tragrollen, wodurch Materialrückstände und Reinigungsaufwand reduziert werden. Und beim Transport von scharfkantigem Gestein oder schwerem Stückgut bietet die Durchstoßfestigkeit zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen.
Kompakte Riemenscheibenkompatibilität zur Senkung der Ausrüstungsinvestitionen
Minimaler Durchmesser für Umlenkrollen? 250 mm. Das bedeutet, dass Sie kleinere Umlenkrollen für die gesamte Anlage verwenden können. Kleinere Umlenkrollen bedeuten leichtere Konstruktionen, kleinere Fundamente und geringere Investitionskosten – egal ob Sie eine neue Anlage bauen oder eine bestehende modernisieren.
Geringe Dehnung bei gleichzeitig leichtem und hochfestem Design
Die 7x7-Kordelkonstruktion erfüllt zwei Zwecke gleichzeitig: Sie bietet die nötige Zugfestigkeit für anspruchsvolle Offroad-Touren, ohne unnötiges Gewicht hinzuzufügen. Weniger Gewicht bedeutet weniger Ballast, den man mit sich herumschleppen muss. Und die geringe Dehnung? Dadurch bleibt die Spannung über Kilometer konstant – ein wöchentliches Nachspannen ist also überflüssig.
Zuverlässige Spleißleistung
Wenn die Heißvulkanisationsverbindung fachgerecht ausgeführt wird, erreichen Sie über 95 % der Nennfestigkeit an der Verbindungsstelle. Diese Verbindung hält auch dauerhaft hoher Belastung stand – ohne fortschreitende Ermüdungsrisse. Und falls Sie von vornherein weniger Verbindungen benötigen, können wir Ihnen längere Rollen aus dem Werk liefern. Weniger Verbindungen, weniger Aufwand vor Ort, geringeres Risiko.
Speziell abgestimmte Gummiabdeckung für standortspezifische Bedingungen
Nicht überall werden die gleichen Materialien transportiert. Hitze, Öl, Abrieb, Stöße – Ihre Gummiabdeckung muss den jeweiligen Belastungen standhalten. Wir können die Mischung für Bergbau, Kraftwerksasche, Zementklinker oder andere anspruchsvolle Bedingungen optimieren. Senden Sie uns Ihre Materialspezifikationen und Betriebstemperaturen. Wir empfehlen Ihnen eine Abdeckung, die optimal auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.
Das ST-E Cords Förderband bietet echte Kosten- und Betriebsvorteile für Ihr Schüttgutförderprojekt.
Geringerer Stromverbrauch für den Langzeitbetrieb
Weniger Luftwiderstand bedeutet weniger Energieverbrauch – ganz einfach. Auf langen Überlandstrecken summieren sich diese täglichen Kilowatt-Einsparungen schnell. Einkaufsteams schätzen diese Zahl besonders beim jährlichen Kostenvergleich.
Weniger ungeplante Stillstände und reduzierter Wartungsaufwand
Bessere Verschleiß- und Durchstoßfestigkeit sorgen für eine längere Lebensdauer der Abdeckung. Längere Rollen ab Werk bedeuten weniger Verbindungsstellen vor Ort. Und weniger Verbindungsstellen bedeuten weniger potenzielle Fehlerquellen. Wartungsteams bemerken den Unterschied – insbesondere, wenn sie nicht mitten in der Nacht um 2 Uhr an der Produktionslinie eine defekte Verbindung reparieren müssen.
Mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Förderbandanlagen
Kleinere Umlenkrollen bieten mehr Flexibilität bei der Konstruktion. Dadurch lässt sich der Riemen auch in beengten Räumen verlegen, die Umlenkrollen können kleiner dimensioniert werden und überdimensionierte Bauteile werden vermieden. Ideal für Neubauten und auch für Sanierungen – weniger Stahlkonstruktionen müssen zugeschnitten und verschweißt werden.
Stabile Spannung für den Dauerbetrieb unter hoher Last
Die geringe Dehnung sorgt für gleichbleibende Spannung – selbst im 24/7-Betrieb. Das Bedienpersonal muss nicht ständig nachspannen. Bei einem herkömmlichen Riemen ist das eine wöchentliche Aufgabe. Beim STH-Riemen nicht.
Hier erfahren Sie, wie das ST-E Cords Förderband aufgebaut ist – und warum es so funktioniert, wie es funktioniert.
Kernverstärkung in Kettrichtung: 7×7 Stahlseile mit niedriger Elastizität
Ober-/Unterdeckel: Gummimischung mit niedrigem Rollwiderstand zur Minimierung des Energieverlusts beim Laufen
Herstellungsprozess: Stahlseile werden unter kontrollierter Spannung verlegt, gefolgt von einer Heißvulkanisation.
Einhaltung von Normen: Hergestellt gemäß den relevanten DIN- und ISO-Normen für Förderbänder
Struktureller Vorteil: Die optimierte Innenkonstruktion reduziert Verformungen durch Eindrücken und Laufreibung für einen stabilen, langfristigen und energiesparenden Betrieb.
ST-E-Seilförderband vs. gewöhnliches Stahlseilförderband
Dieses energiesparende Förderband ist speziell für Langstrecken- und Hochtonförderprojekte konzipiert. Für den Kurzstreckentransport von allgemeinem Material ist es nicht vorrangig geeignet.
| Artikel | ST-E Cords Förderband | Gewöhnliches Stahlseil-Förderband |
| Eindringverformung | 30 % bis 60 % Reduzierung | Hohe Eindringverformung, höherer Energieverlust des Systems |
| Abriebfestigkeit der Abdeckung | 50 % Leistungsverbesserung | Standard-Abriebfestigkeit |
| Mindestdurchmesser der Umlenkrolle | 250 mm | Größerer Riemenscheibendurchmesser erforderlich |
| Verlustwinkel Tangens | 20 % Reduzierung | Höherer Rollwiderstand |
| Spleißleistung | >95 % der Nennzugfestigkeit des Riemens, gute Lebensdauer der Verbindungsstellen | allgemeines Spleißermüdungsverhalten |
| Gürtelgewicht | Leichte, hochfeste Struktur | Schwereres Schlachtkörpergewicht bei gleicher Festigkeitsklasse |
Dieses hochfeste Stahlseil-Förderband ist für den Transport von Schüttgütern über lange Strecken und mit hoher Kapazität ausgelegt. Typische Branchen und Projekttypen sind:
Kombinieren Sie diese unterstützenden Elemente, um die Gesamtzuverlässigkeit des Fördersystems zu verbessern:
ST-E Cords Förderband-Verbindungssatz – Speziell entwickelt, um die Stahlseile und die Gummibeschichtung von STH-Gürteln optimal aufeinander abzustimmen und so eine gleichbleibende Festigkeit der Verbindungen und eine lange Lebensdauer der Spleißverbindungen zu gewährleisten.
Riemenzustandsüberwachungssystem – Sensorbasierte Echtzeitüberwachung zur Erfassung von Spleißdehnung, Abnutzung der Ummantelung und Kabelbeschädigung. Unterstützt vorausschauende Wartungsplanung anstelle reaktiver Reparaturen nach Ausfällen.
Keramisch beschichteten Antriebsriemenscheiben – Erhöhung der Antriebsreibung und Minderung des Rutschrisikos, insbesondere bei Förderanlagen mit langer Distanz oder hoher Spannung.
Aufprallbett- und Laderinnenauskleidungen – Schutz der Bandoberfläche in den Materialladezonen, Verlängerung der Lebensdauer der Deckgummis bei hohen Materialfallgeschwindigkeiten.
Frage 1: Was ist die Hauptanwendung für das ST-E Cords Förderband?
A: Für lange Strecken und hohe Tonnagen – beispielsweise Förderbänder im Bergbau, Hafenumschlagsanlagen und Rohstoffförderanlagen in Zementwerken. Bei kurzen Strecken ist dieses Förderband wahrscheinlich überdimensioniert. Wenn Sie jedoch täglich Tausende von Tonnen über Kilometer transportieren, lohnt sich ein Blick darauf.
Frage 2: Welche Mindestgröße muss die Umlenkrolle für diesen Riemen haben?
A: Der minimale zulässige Durchmesser der Umlenkrolle beträgt 250 mm. Dies ermöglicht es Konstrukteuren, kleinere Umlenkrollen zu verwenden und die Gesamtinvestitionskosten für die Ausrüstung zu senken.
Frage 3: Wie verhält sich der Riemen beim Spleißen?
A: Mit einer fachgerecht ausgeführten Heißvulkanisation erreichen Sie über 95 % der Nennfestigkeit an der Verbindungsstelle – bei gleichzeitig guter Dauerfestigkeit unter dauerhafter Belastung. Wir empfehlen die Heißvulkanisation gegenüber mechanischen Verbindungsmitteln. Längere Rollen reduzieren zudem die Anzahl der erforderlichen Verbindungen vor Ort. Weniger Verbindungen bedeuten weniger Risiko.
Frage 4: Können die Eigenschaften der Gummibeschichtung individuell angepasst werden?
A: Ja – wir passen die Mischung an die jeweilige Anwendung an. Schleifendes Gestein? Hohe Temperaturen? Ölkontakt? Wir haben für jeden Anwendungsfall die passende Formulierung. Teilen Sie uns mit, was Sie transportieren und bei welcher Temperatur. Wir empfehlen Ihnen dann die richtige Beschichtung.
Frage 5: Welche Fertigungsstandards gelten für diesen Riemen?
A: Das STH-Hochleistungsstahlseil-Förderband wird nach DIN- und ISO-Industrienormen hergestellt.
Planen Sie ein Projekt? Senden Sie uns Ihren Plan, die Materialspezifikationen und die Gegebenheiten vor Ort. Wir melden uns dann mit Empfehlungen für Förderbänder, Rollenlängen und Deckgummis, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – nicht nur mit einem Standardangebot.
30. Oktober 2026
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